Claude Rault, der
Bischof der Sahara, schreibt über seine Erfahrungen als Christ in einer
muslimischen Umwelt. Neben algerischer Geschichte, die uns in Deutschland
weitgehend unbekannt ist, sowie der der Kirche in diesem Land und der
persönlichen Geschichte Claude Raults bis hin zum Bischof einer der
flächenmäßig größten Diözesen der Welt klingen
ganz zentrale Fragen an, die sich durchaus auch auf die Situation der Kirche in
Deutschland übertragen lassen.
Claude Rault stellt die zentrale Frage,
wie Kirche sich in einem muslimischen Umfeld zu verorten habe: Wie helfen die
Muslime den Christen, bessere Christen zu werden? Und wie hilft die
Präsenz der Christen den Muslimen, bessere Muslime zu werden? Wir leben in
Deutschland nicht gerade in einem muslimischen Umfeld, aber doch in einem
zunehmend nicht mehr christlichen Milieu und könnten die Fragen unserer
Situation entsprechend aufgreifen.
Zudem enthält das Buch Aussagen zum
"Dialog", die im Blick auf den von Erzbischof Zollitsch angeregten
Dialogprozess durchaus bedenkenswerte Anregungen liefern. Es wird deutlich wie
sehr der Dialog im ganz alltäglichen Leben beginnen muss und von der
Begegnung auf Augenhöhe lebt. Hier, im Alltag, wird das Vertrauen gelernt,
in dem dann auch die eher "heißen Eisen" bearbeitet werden können.
Dieser Dialog des Lebens, der miteinander geteilte Alltag, muss Maß
nehmen an Jesus Christus, der ganz ein Mensch der Begegnung, der Beziehung und
des Dialogs war. Charles de Foucauld nannte ihn unser "einzigartiges Modell".
Bischof Rault ist sehr geprägt von dieser geradezu prophetischen
Gestalt eines Charles de Foucauld, der Anfang des 20. Jahrhunderts in der
Sahara unter den Tuareg lebte, Eucharistie und Evangelium zu den beiden
tragenden Säulen seiner Spiritualität machte und auf dieser Grundlage
seine Leidenschaft für Gott mit der Leidenschaft für die Menschen
verband.
Geschwisterlichkeit und Dialog sowie die Bereitschaft und die
Fähigkeit, miteinander und voneinander zu lernen, sind wesentliche
Kennzeichen seines Lebens unter den Tuareg. Dies greift Claude Rault auf und
zeigt, wie das auch heute überzeugend gelebt werden kann - nicht nur in
dem Land, in dem Charles de Foucauld einst lebte. Viele Menschen erleben die
aktuelle Lage in Westeuropa - gerade auch die pastorale Situation betreffend -
als eine Art "Wüste". Claude Raults Ausführungen atmen Weite und
ermutigen, in dieser unserer "Wüste" standzuhalten, ja, in ihr eine
"Kathedrale" zu entdecken, in der die Gott Suchenden ihren Platz finden
können.
Das Buch kann zum Preis von 14,95 (+ Porto) beim
Sekretariat der Gemeinschaften Charles de Foucauld bestellt werden.
Die Priestergemeinschaft Jesus Caritas hat einen ca. 9-minütigen
Kurzfilm erstellt, der die Geschichte und die Spiritualität der
Gemeinschaft vorstellt.
Dieser Film kann als DVD über das Sekretariat
der Gemeinschaften Charles de Foucauld zum Preis von 8,00 EUR plus Porto
erworben werden.
Eigentlich sollte man sich diesen Film hier auch
ansehen können. Leider funktioniert der Link zum Hersteller des Films im
Moment nicht, aber wir haben schon reklamiert...
Janko Kristof, Priester und Dechant des Dekanates Ferlach in
Österreich hat eine szenische Erzählung mit Texten von Charles de
Foucauld entwickelt, um dessen Leben und Berufung vorzustellen. In der Rolle
des Charles de Foucauld trägt er Auszüge aus dessen Schriften
(Tagebuchaufzeichnungen, Briefe, Gebete) vor. Die szenische Erzählung wird
unterstützt durch Kostümierung und einfache, theatralische Mittel.
Die Vorstellung des "Bruders aller Menschen" wird von Liedern und Melodien
umrahmt.
Die Kleinen Schwestern in München haben ihn nun
eingeladen, die szenische Erzählung auch in München zu spielen:
Am
Montag, den 24. Oktober 2011 um 14.30 Uhr in der Pfarrei Mariä Sieben
Schmerzen in München Hasenbergl, Thelottstr. 28 und um 19.00 Uhr in der
Pfarrei Frieden Christi im Olympiadorf.
Alle Interessierten sind herzlich
eingeladen.
Wer sich schon vorher ein Bild davon machen möchte,
kann dies über das Veranstaltungsplakat oder auch
über einen Ausschnitt der Veranstaltung auf Youtube (Suchbegriff:
Foucauld, Filmtitel: Bruder Jesu Bruder der Menschen).
Pfarrer Alois Glasner aus Mürzzuschlag (Österreich) erinnert
sich, wie die Anreise zur Seligsprechung für ihn selbst zu einem Abenteuer
wurde:
Ich war vor fünf Jahren dabei, als Charles de Foucauld in
Rom selig gesprochen wurde. Für mich wurde die Seligsprechung des
"Abenteurers der Liebe Gottes" (J. F. Six) auch ein Abenteuer:
Zuerst bekam
ich im Frühling nicht mehr das gewünschte Bahnticket, deshalb buchte
ich einen Flug. Wegen des Todes von Papst Johannes Paul II. wurde die
Seligsprechung zunächst auf unbestimmte Zeit verschoben. Deshalb buchte
ich den Flug nach Gefühl in den Herbst um. Der Termin stimmte leider
nicht, aber zum festgesetzten Termin war dann doch ein Platz frei.
Anreise mit Hindernissen
Beim Abstellen des Autos in der
Nähe des Flughafens Wien Schwechat merkte ich, dass ich meine
Geldbörse vergessen hatte. In meiner Not bat ich einen Pfarrer um Geld.
Dieser zögerte lange und als ich endlich am Flughafen war, war das
Flugzeug schon weg. Die Angestellte von Alitalia erkannte meine traurige
Situation und bot mir ihre Hilfe an: Vielleicht ist beim Abendflug ein Platz
frei. Ich hatte Glück. Da ich Zeit hatte, fuhr ich die etwa 120 km wieder
nach Hause, holte die Geldbörse und flog am Abend nach Rom. Mit viel
Glück erreichte ich in Rom den Zug vom Flughafen in die Stadt. Dort stand
ich vor verschlossenen U - Bahnstationen und ich kannte mich nicht mehr aus. Da
traf ich zufällig vor dem Hauptbahnhof eine deutsche Gruppe, die gerade
von Tre Fontane von der Vigil zur Seligsprechung kam. Mit dieser Gruppe konnte
ich eine Zeit lang im Bus mitfahren und erreichte endlich das Hotel. Es war
schon nach Mitternacht.
Bei all den lustigen und weniger lustigen
Stolpersteinen leitete mich der Gedanke: Bruder Karl will mich bei seiner
Seligsprechung in Rom haben.
Seligsprechung und Dankgottesdienst
Als
Höhepunkt der Seligsprechung erlebte ich, als im Petersdom das Bild des
neuen Seligen enthüllt wurde. Es berührte mich tief. Ein weiterer
Höhepunkt war am darauf folgenden Tag der Dankgottesdienst in Tre Fontane.
Hier möchte ich noch einige Zitate aus den Gottesdiensten in Rom
aufzählen, die mich damals beeindruckt haben und die auch nach den
fünf Jahren noch nachwirken:
"Ich wollte
das Geheimnis
dieses Mannes entdecken, mit dem ich auf diese oder jene Weise meine besten
Stunden verbringen sollte. Es dauerte nicht lange, bis ich die Antwort bekam.
Seine Einfachheit zog mich an, seine Art, die Menschen zu lieben, seine Art zu
leben."
Rania Boussaïd, geboren in Tamanrasset, am
Vorabend der Seligsprechung bei der Vigilfeier. Sie war eine Muslima und versah
seit 2002 einen Dienst im Bordj von Charles de Foucauld. Heuer ist sie in einem
Wadi tödlich verunglückt.
(vollständiger Text des
Zeugnisses in pdf)
" 'Jesus, die Liebe' das sind die
Worte, die Charles de Foucauld als Devise gewählt hatte...
Pater
Huvelin über Charles de Foucauld: 'Er hat aus der Religion Liebe gemacht'
...
'Es gibt kein Wort des Evangeliums, glaube ich, das auf mich einen
tieferen Eindruck gemacht hat und meine Ansicht mehr verändert hat als
dieses hier - Was ihr einem der Geringsten tut, das habt ihr mir getan - wo er
die Gegenwart in der Eucharistie und diejenige in den Geringsten miteinander in
Parallele setzt: Charles de Foucauld bleibt am Anfang dieses dritten
Jahrtausends, ein fruchtbarer Bezugspunkt, eine Einladung zu einem radikal
evangeliumsgemäßen Lebensstil ...
ein "harmloser" Glaube
sagt niemandem etwas
Kardinal José Saraiva
Martins in seiner Predigt zur Seligsprechung,
(vollständiger Text der
Predigt in pdf)
Eucharistie, Quelle der Geschwisterlichkeit
aus dem Tagesgebet
Deinen Willen zu tun, mein Gott,
macht mir Freude, deine Weisung trage ich im Herzen
aus
dem Antwortpsalm
Pfr. Alois Glasner, Mürzzuschlag,
Österreich
Wir dürfen euch ein neues Buch vorstellen, das soeben erschienen
ist und zum Preis von 14,00 EUR plus Porto bei uns im Sekretariat der Gemeinschaften Charles de Foucauld zu
bestellen ist.
Es trägt den Titel "Kleine Funken brennendes
Feuer" und wird vom Echter-Verlag herausgegeben.
Die Autorin ist Kl.
Sr. Annie von Jesus, die 1948 in die Gemeinschaft der Kleinen Schwestern Jesu
eintrat. Sie war bis1960 in verschiedenen Ländern Asiens und Ozeaniens,
danach wurde sie Assistentin und anschließend zwölf Jahre lang
Hauptverantwortliche der Kongregation. Dadurch half sie an der
unauffälligen Entstehung der Gemeinschaften in Osteuropa mit.
Sie ist
darum bemüht, die Spiritualität von Charles de Foucauld und Kl. Sr.
Magdeleine zu verbreiten.
Ein kleiner Einblick ins Buch: Magdeleine
Hutin, die spätere Kleine Schwester Magdeleine von Jesus, gründete
1939 auf den Spuren von Charles de Foucauld in der algerischen Sahara die erste
Gemeinschaft der Kleinen Schwestern Jesu. In einer tiefen geistlichen Erfahrung
entdeckt sie unter den Zügen des Kindes von Betlehem den transzendenten
Gott, der sich aus Liebe, als wehrloses Neugeborenes, ihren Armen anvertraut.
Von nun an wird sie von dieser Liebe bewohnt, die sie in die fernsten
Länder zu gehen heißt, um die unendliche Zärtlichkeit Gottes in
Einfachheit und Achtung, durch ihre Freundschaft mit den Ärmsten zu
teilen. Sie lässt ihre jungen und unerfahrenen Schwestern rasch in allen 5
Kontinenten Fuß fassen, uns sie will ihre Gemeinschaften gerade an
schwierigen Orten einpflanzen, als ein "Stück Betlehem", wo die Gegenwart
Jesu aufleuchtet, ein Zeichen der zärtlichen Liebe Gottes, ein Lichtstrahl
der Hoffnung für die Menschen, die unter Ungerechtigkeit und Gewalt
leiden. Ihr ganzes Leben über ist sie bestrebt, für die Einheit der
großen Menschenfamilie zu wirken, in der tiefen Achtung vor der
unverletzbaren Würde jedes Menschen, welcher Ethnie, Religion,
Nationalität er auch angehöre.
Dieses Buch, verfasst von
einer Kleinen Schwester Jesu ihrer nächsten Umgebung, führt in ihre
Nähe und lässt sie durch ihre eigenen Schriften sehr lebendig werden.
Unser Standmotto ist HOFFUNG TEILEN -- HOFFUNG (durch) TEILEN
Unsere Überlegung war, dass in einfachen Worten, in den
"normalen" Begegnungen des Alltags und in einfachen Zeichen die vieldeutigen
Erfahrungen des Alltags, der kleinen und der großen Welt eine
hoffnungsvolle, friedensstiftende Deutung und Bedeutung erfahren können.
Wir erinnern uns an Jesus Christus, der ca. 30 Jahre seines Lebens in
Nazaret unter einfachsten Bedingungen im Milieu seiner Religion, seines Dorfes
und der Welt der Arbeit gelebt hat. Die Orte und Ereignisse des Alltags, die
Freude und Not seiner Zeit finden wir wieder in den Worten seiner Gleichnisse,
die das Reich Gottes aufschließen und eine Tür öffnen für
die Freude und die Hoffnung auf eine gewandelte Welt.
Die Mitglieder
der Gemeinschaften Charles de Foucauld (Ordensgemeinschaften: Kleine Schwestern
Jesu, Kleine Brüder Jesu, Kleine Brüder vom Evangelium,
Säkularinstitut: Fraternität Jesus Caritas, Priestergemeinschaft
Jesus Caritas, Laiengemeinschaften: Frauengemeinschaft Charles de Foucauld,
Gemeinschaft Charles de Foucauld) versuchen in verschiedenen Lebensformen den
Glauben im Alltag, in der Begegnung mit den Menschen in ihrem Umfeld zu leben
und das ganze Leben in die Gottesbeziehung hineinzunehmen. Wegweisend ist dabei
die Berufung von Charles de Foucauld , unter Menschen, die der direkten
Verkündigung unzugänglich sind, "das Evangelium von den Dächern
rufen durch sein Leben", wie Jesus in Nazaret mitten in der Welt für Gott
da sein in Gebet und Opfer - und für alle Menschen ohne Unterschied, vor
allem für die "Kleinen", in brüderlicher Liebe.
Besonderes
Augenmerk richten die Mitglieder dabei auf die einfachen Worte, Zeichen und
Gesten menschlicher Begegnung.
Deshalb soll an unserem Stand die
Hoffnung, die wir aus dem gelebten Glauben empfangen, in Form von
Hoffnungsworten aus der Heiligen Schrift und unseren alltäglichen
Erfahrungen mit den Besuchern unseres Standes geteilt oder von ihnen empfangen
werden. Die Hoffnungsworte sollen dazu sowohl als Gestaltungselemente unseres
Standes präsent sein, als auch in Form von Wortkarten zum Mitnehmen
verteilt werden.
Seit rund zwei Jahren besteht nun das Begegnungshaus der Kleinen
Schwestern vom Evangelium in Pierrefitte in einem Vorort von Paris. Es
heißt "Haus Charles de Foucauld" und ist offen für Einzelne und
Gruppen, die an der Spiritualität von Bruder Karl interessiert
sind.
Nun haben die Kleinen Schwestern wieder einen
Erfahrungsbericht geschickt.
Leider funktionieren in der pdf-Datei die Links nicht, so dass die
längeren Berichte über Aktivitäten nur über die
Homepage der
Kleinen Schwestern vom Evangelium zu erreichen sind.
In Monor, einer Stadt ca. 30 km von Budapest entfernt, steht seit
einiger Zeit eine Kapelle, die Charles de Foucauld geweiht ist. Die
Priestergemeinschaft der Region Österreich hat mit einer Spende den Bau
dieser Kapelle unterstützt und wird vermutlich auch weiterhin dieses
Projekt finanziell unterstützen. In dieser Stadt gibt es zurzeit noch eine
Fraternität der Kl. Schwestern Jesu, die jedoch bald nach Budapest
umziehen wird, um sich dort mit der bestehenden Fraternität an einem neuem
Ort sich anzusiedeln.
Am Sonntag, den 13. September 2009 wurde nun ein
großes Bild mit Darstellungen aus dem Leben und Wirken Bruder Karls in
einem Gottesdienst gesegnet.
Eine ausführlichere Darstellung der
Geschichte der Kapelle finden Sie hier.
Hier das
gesegnete Bild und einige Ansichten der Kapelle:
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Auf ihrem Kapitelstreffen in Bangalore vom 6. - 30.Oktober 2008
wählten die Kleinen Brüder Jesu einen neuen Prior, Hervé
Janson, einen Franzosen, der viele jahre in Kamerum lebte.
Zu seinen
Assistenten wurden Kleiner Bruder Stan (ein Slowene aus Zagreb/Kroatien),
Kleiner Brudre José-Marie (aus Spanien) und Kleiner Bruder Francesco
(Italiener, Mitglied der alten Generalfraternität) war
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Ein runder Geburtstag muss natürlich gebührend gefeiert
werden.
In unserer Rubrik
"Rückblick" werden die Berichte über die Veranstaltungen zum
150. Geburtstag demnächst erscheinen.
Auszüge aus dem Brief, den Kleine Schwester Elisabeth Karla an die
Kleinen Schwestern im Ausland geschrieben hat:
Liebe Kleine Schwestern, liebe Freunde,
unser Regionaltreffen
war zum 3.Mal im Kloster Marienrode bei Hildesheim - in schönster Natur,
bei wechselhaftem Wetter.
Wir fühlten uns sehr herzlich empfangen von
den Benediktinerinnen, die uns ihr Gästehaus mit Küche, kleiner und
neu ausgebauter großer Kapelle zur Verfügung stellten. Es war
schön, daß wir innerhalb weniger Tage komplett sein konnten. Auch
Kl. Sr. Sigrid, Marianna und aus Österreich Brigitta Maria und Janine
Marcelle waren da. Und in den ersten zwei Tagen mit Pater Adrian Schenker auch
Kleiner Bruder Wolfgang aus Duisburg.
Der erste große Block begann
mit dichten Vorträgen von P. Adrian Schenker zum im Vorjahr
gewünschten Thema "Eucharistie und Versöhnung". Viele aus genauer
Übrsetzungsarbeit der Heiligen Schrift herausgehobene Perlen,
Zusammenhänge von Schuld, Versöhnung. Opfer und Eucharistie,
Deutungen von Jesu letztem Mahl mit seinen Jüngern wurden uns gegeben.
Kleine Verse aus der Schrift bekamen großes Gewicht........
Nach
einem stillen Tag leiteten wir über in die "persönliche Runde". In
großer Ausdrucksvielfalt schenkte jede von uns etwas von dem für sie
Wesentlichen des vergangenen Jahres. Wir durften teilhaben am ganz
Persönlichen und uns freuen, wenn von gutem Gemeinschaftsleben gesprochen
wurde.
Dann wurde gewechselt in kleinere Vertiefungsgruppen:
"Eucharistie und Freundschaft", "Eucharistie und Gerechtigkeit", "Eucharistie
und Versöhnung", "Eucharistie und Arbeit", "Mein persönlicher Weg mit
der Eucharistie".
An einem anderen Tag berichtete Marianna von Treffen
und Bewegungen in Europa. Wie können wir das uns Kostbare weitergeben?
Werden wir uns in unserem Grund so verwurzeln, daß wir die auch uns
gegebenen Flügel benutzen können? Wie klar und durchsichtig wird das
Gelebte?
Dann: die schrittweise Umsetzung des "regroupments" von
Regionen als Mittel, im Ganzen der Fraternität eine größere
Lebendigkeit zu erhalten. Da sind die Bewegungen von Österreich her und
auf Österreich zu. In kleinen Gruppen benannten wir unsere ersten
Berührungen mit Österreich und konnten jede für sich Schritte
zum Kennenlernen der anderen Region benennen. Umgekehrt hörten wir auch
von den Umsetzungsschritten der österrreichischen Kleinen Schwestern. Es
war berührend, das zu lesen und zu hören........
Der
krönende Abschluß war das Geburtstagsfest: 150 Jahre von Bruder
Karl. Nach seinem einsamen Tod lud er uns nun zu einer Weltreise mit Abstechern
auf verschiedene Stationen ein......
So wollen wir auch Dich
persönlich von uns allen herzlich grüßen........
KS
Elisabeth Karla
Im Rahmen des 97. Deutschen Katholikentags in Osnabrück fand am
Freitag, 23.Mai 2008 unter dem Thema "Maßlos schaffen - ein Gewinn? /
Maßstab Mensch oder Messlatte Wirtschaftswachstum" eine Podiumsdiskussion
statt, die von den Gemeinschaften Charles de Foucauld organisiert worden war.

In unserer Rubrik
"Rückblick" finden Sie
einige Berichte und Bilder über die Erfahrungen bei der Veranstaltung.
Kleine Schwester Jesu Myriam Johanna, eine der Novizinnen,
schreibt:
Am 15.03.08
feiern wir, 6 Kleine Schwestern aus Italien, Polen und Deutschland, unsere
Ersten Gelübde. Schon das 1. Noviziatsjahr haben wir in Frankreich
zusammen ge- und erlebt und unsere Verschiedenheit als großes Geschenk
erfahren. Den letzten Monat konnten wir uns wiedertreffen, um uns gemeinsam auf
die Gelübde vorzubereiten. Wir sind dankbar für diese intensive Zeit,
dankbar für den Weg einer jeden von uns und für die Beziehung, die
unter uns gewachsen ist - über alle Grenzen hinweg... Dankbar sind wir
aber vor allem für den Ruf der Liebe, den wir so tief in uns spüren,
und der uns auf diesen doch ziemlich verückten Weg verlockt hat! So
können wir am 15.03. unsere Gelübde wirklich "um Jesu und seines
Evangeliums willen, im Verlangen nach größerer Liebe, durch die
Gnade des heiligen Geistes" ablegen. Jede tut dies in und mit ihrer Region,
aber im Herzen sind wir untereinander verbunden und feiern zusammen.
Kurz vor Beginn der diesjährigen Fastenzeit möchten wir
nochmals auf den Kreuzweg hinweisen, den René Voillaume, der
Gründer der Kleinen Brüder Jesu, geschrieben hat. Ursprünglich
für seine Ordensbrüder gedacht, wurde der Kreuzweg vor einigen Jahren
als kleiner Sonderdruck für alle zugänglich gemacht.
Er
enthält für jede Kreuzwegstation eine kurze Meditation und ein
Gebet.
Der Kreuzweg kann zum Preis von 0,90 EUR plus Porto im
Sekretariat der Gemeinschaften Charles de Foucauld
bestellt werden.
Auch für das Jahr 2011 haben Mitglieder der Gemeinschaft Charles de
Foucauld wieder einen "Begleiter" , einen spirituellen Wochenkalender
zusammengestellt.
Unterteilt in zwölf Monatsthemen ist für jede
Woche ein Zitat einer Aussage von Bruder Karl oder eines anderen Mitglieds der
Geistlichen Familie, ein dazu passender Impulsgedanke, Verweisstellen aus der
Heiligen Schrift und eine Zusammenstellung von Gebetsanliegen (aus Anlass von
Festen in anderen Religionen, für Veranstaltungen in der Geistlichen
Familie oder die Todestage verstorbener Mitglieder) gesammelt.
Der Begleiter
hat DIN A 6-Format mit Spiralbindung und kann zum Preis von 1,50 EUR plus Porto
im Sekretariat der Gemeinschaften Charles de
Foucauld bestellt werden.
Aus Anlass der Seligsprechung von Charles de Foucauld hat die Abtei
Notré Dame de Neige, in der Bruder Karl die Priesterweihe empfangen hat,
eine kleine Anbetungskapelle erbaut, in der Besucher eingeladen sind, sich
durch die Auseinandersetzung mit seinem Leben ebenfalls auf den Weg mit Jesus
zu machen.

In einem Relief werden Bilder
aus dem Neuen Testament Szenen aus Foucaulds Leben
gegenübergestellt.
Kurze Erklärung der Bilder auf
deutsch, pdf
Ausführliche Erklärung
der einzelnen Bilder auf französisch
Von dieser Kapelle
sind nun 3 Postkarten entstanden, die im Sekretariat
der Gemeinschaften Charles de Foucauld bestellt werden
können:
- eine Außenansicht der Kapelle (Postkartenformat),
0,60
- eine Zusammenstellung mehrerer Bilder aus dem Innenraum
(Postkartenformat), 0,60
- eine Aufnahme des Reliefs (21 x 10,5 cm),
1,20
Preise jeweils plus Portokosten

Delegierte der
Priestergemeinschaft Jesus Caritas aus Europa haben sich im Juli 2007 in
Kärnten zum Austausch und zur Abstimmung ihrer Arbeit getroffen. Ein
wichtiges Thema dabei war die Wahl eines neuen Verantwortlichen für Europa
.
Die Wahl fiel auf Laurent Dognin aus Nanterre (Frankreich).
Ein
ausführlicher Bericht über das Treffen kann
hier nachgelesen werden.
Darüberhinaus liegt ein Referat vor, das Michael Joham aus Österreich
beim Treffen hielt: "Die Fraternität als Schule der
Gemeinschaft für die Sendung der Kirche heute"
Nach dem Tod der Generalverantwortlichen, Jeanne Orfila im August 2006
war es auf der Generalversammlung in Warschau vom 17. bis 29. Juli 2007 eines
der Hauptthemen, eine neue Generalverantwortliche zu finden.
Gewählt
wurde Anne-Marie Roussel aus Paris und damit eine gute Repräsentanz aller
Erdteile gewährleistet ist, wurden noch u.a. eine Chilenin und eine
Chinesin in den Generalrat berufen.
Vom 14. bis zum 22. April 2007 fand die Generalversammlung der
geistlichen Familie Charles de Foucauld in Tamanrasset statt. Es waren schon
mehr als 50 Jahre verstrichen seitdem die Association der geistlichen Familie
1955 in Beni-Abbès gegründet worden war und der Bischof der Sahara
Claude Rault hatte bei der Seligsprechung von Bruder Karl in Rom eingeladen,
die Generalversammlung diesmal wieder in Algerien und zwar in Tamanrasset
abzuhalten. Alle Teilnehmer hatten diese Einladung freudig angenommen und es
sollte eine Pilgerfahrt auf den Spuren von Charles de Foucauld werden, dort wo
er die letzten 11 Jahre seines Lebens verbracht hatte und auch seinen Tod
erlitt. Zudem kannten die meisten Verantwortlichen und Leiter der verschiedenen
Gemeinschaften Tamanrasset nicht, so war diese Versammlung für alle von
großer Bedeutung.
In unserer Rubrik
"Rückblick" finden
Sie einen längeren Bericht über die Erfahrungen bei der
Versammlung.
Nachdem die größeren Anstecknadeln nun eine Weile
ausverkauft waren ist nun die Nachbestellung geliefert worden, und die
Anstecker und Anhänger können ab sofort wieder über das
Sekretariat der Gemeinschaften Charles de Foucauld
bestellt werden.
Leider ist in den letzten 4 Jahren der Preis für
Rohstoffe stark gestiegen, so dass die Goldschmiedin für die Nadeln einen
höheren Preis berechnen musste, den wir auch an unsere Kunden weitergeben
müssen.
Es stehen also 3 verschieden Modelle zur
Verfügung:
- Anstecknadel silber, Höhe ca 7mm, Kosten: 11,50 EUR
-
Anstecknadel silber, Höhe ca 12 mm, Kosten: 16,00 EUR
- Anhänger silber, Höhe ca 12 mm, Kosten: 13,00 EUR
Die
Preise verstehen sich zuzüglich Portokosten.
Unter dem Thema "In der Kraft des Geistes in unseren Kulturen und
Kirchen das Zeugnis Bruder Karls wiederentdecken" sind 34 Delegierte aus 22
Ländern, alle Mitbrüder der Priestergemeinschaft Jesus Caritas, zu
der 9. Generalversammlung vom 7.-22.11.2006 in São Paulo/Brasilien
zusammengekommen.
Neben
vielen Gesprächen und Gottesdiensten stand die Wahl eines neuen
Internationalen Teams auf dem Programm. Gewählt wurden als neue
internationale Verantwortliche
1. Abraham Apolinario, Dom.Rep.,
Generalverantwortlicher
2. Jose Bizon, Brasilien
3. Richard Reiser, USA
für Finanzen
4. Amand De Cock, Belgien für Kontakt zur
Geistlichen Familie
5. Jacques Midi, Frankreich
6. Eddy Lagae, Belgien
7. Daniel Danielson, USA für Thema Nazarethmonat .
Wer mehr
erfahren möchte, kann hier den "Brief aus Brasilien", das
Schlussdokument der Versammlung, anklicken

In der Gemeinschaft
Charles de Foucauld wurde in diesem Sommer turnusmäßig ein neuer
Sprecher für Deutschland gewählt. Bei der Jahresversammlung im
September 2006 wurden die Stimmzettel ausgezählt und eine große
Mehrheit stimmte für Martin Güttner aus Hamm, den
Regionalverantwortlichen für die Diözese Essen.
Bernhard Piniek,
der seit 2002 das Sprecheramt ausübte wird die Gemeinschaft weiterhin als
beratendes Mitglied des Rates begleiten.
Jeanne Orfila, die Generalverantwortliche der Fraternität Jesus
Caritas, ist am 01. August 2006 um 10.00 Uhr (koreanische Zeit) in Korea an
einer schweren Form der Malaria gestorben. Sie war auf einer Besuchsreise in
Afrika, wo sie sich wohl angesteckt hatte.
Jeanne wurde 1924 in Algerien
geboren, 1957 trat sie in die Fraternität ein. 1962 kam sie nach
Frankreich. Sie war Biomedizinerin im Lehramt und in der Forschung.
Sie war
mehr als 6 Jahre Generalverantwortliche der Fraternität Jesus Caritas.
Aufgrund ihres Todes, wurden die Verantwortlichkeiten zwischen den
Rätinnen neu verteilt. Die nächste Generalversammlung findet bereits
nächstes Jahr Ende Juli in Warschau statt.

Antoine Chatelard, ein Kleiner Bruder Jesu, der auf dem Assekrem lebt, hat
eine Sammlung von Vorträgen, die er 1998 auf einer Tagung über
Charles de Foucauld in Lyon gehalten hat, als Buch veröffentlich. Dieses
Buch wurde von Kleiner Schester Jesu Maria Walburg aus dem Französischen
übersetzt und von den Gemeinschaften Charles de Foucauld im Eigenverlag
herausgegeben.
Es ist keine Biografie von Charles de Foucauld, eher ein
Schauen auf seine innere Entwicklung, sein Suchen und Fragen im Lauf der
Jahre.
Das Buch kann zum Preis von 5,00 (+ Porto) beim
Sekretariat der Gemeinschaften Chalres de Foucauld bestellt werden.

Bei ihrem Kapitel im Oktober 2005
wählten die Kleinen Schwestern Jesu eine neue Generalverantwortliche. Die
Wahl fiel auf die Deutsche Kleine Schwester Jesu Gertrud Veronika, die schon
die letzten 6 Jahre im Rat mitgearbeitet hat.
Kurzer Bericht unserer gemeinsamen Suche nach einem neuen Lebensort
für Andreas Knapp, Gotthard Moser und mich:
Gotthard brauchte nach 8
Jahren Dienst als Verantwortlicher in Brüssel zunächst etwas Einkehr
und Urlaub, deshalb starteten erst mal nur Andreas und ich unsere
Erkundungs-Tour:
Eine größere ostdeutsche Stadt sollte es sein.
Doch ehe wir zu den Kleinen Schwestern ins unter anderem in Frage kommende
Berlin aufbrachen, trafen wir uns bei den Kleinen Brüdern Jesu in
Duisburg. Die Gastfreundschaft von Markus und Wolfgang und die Begegnungen mit
ihrem Viertel erlebten wir als hilfreiche Einstimmung auf unsere Suche.
.
In Kreuzberg und Neukölln stießen wir dann zwar auf markante
Milieus und Initiativen, aber das hätten wir auch in Frankfurt/Main oder
im Ruhrgebiet so ähnlich haben können .Ob wir hingegen in der
uferlosen und anonymen Ostberliner Plattenbaustadt Marzahn-Hellersdorf einen
Fuß auf die Erde bekommen könnten, erschien uns mehr als fraglich.
Über Cottbus, das uns in den zwei Stunden Umsteigezeit wie
"abgekoppelt" anmutete, und über das architektonisch herausgeputzte
Görlitz fuhren wir nach Leipzig. Matthias B., der als erster ostdeutscher
Seminarist vor 15 Jahren die Kleinen Brüder in Frankfurt-Höchst
besucht und inzwischen eine Familie gegründet hatte, nahm uns sehr
herzlich auf. Dabei hatte sich der Kontakt zu ihm bereits vor "unvordenklichen
Zeiten" verloren und musste "wieder ausgegraben" werden. Als Mitbegründer
einer Obdachloseninitiative und Ehrenamtlicher in der Vereins- und
Gemeindearbeit kennt er die kirchliche und soziale Seite Leipzigs wie kaum ein
zweiter und gab uns wertvolle Hinweise und Unterstützung.
Zu einem
zweiten wichtigen Anknüpfungspunkt wurden für uns die Leipziger
Jesuiten am Floßplatz, denen wir nicht genug danken können für
die unkomplizierte brüderliche "Langzeit-Aufnahme" bei unserm zweiten und
den folgenden Besuchen. Denn Anfang September während der 3 Tage
intensiven Austausches in Brüssel, als wir Gotthard und den dortigen
Brüdern unsere Eindrücke schilderten, neigte sich die Waage schon
deutlich in Richtung Leipzig.
Durch Bernd Knüfer SJ, der
eigentlich nach dem Mauerfall als neuer Studentenpfarrer nach Leipzig kam ,
sich dann aber sehr bald um Angebote für Suchende außerhalb und am
Rand von Kirche engagierte, und durch Eberhard Tiefensee, seinen
Vorgänger, trat noch ein anderer interessanter Aspekt in unser Blickfeld:
Niederschwellige Angebote für Menschen, die erst mal unverbindlich
"Orientierung" (so auch der Name des kath. Kontaktladens) und im weitesten
Sinne geistig/geistliche Anregungen suchen: Angefangen von Informationsreihen
in der Volkshochschule z.B. über das derzeit so medienpräsente
Papsttum, über Yoga bis hin zu "Lebenswendevorbereitung- und Feier" am
Eintritt ins Erwachsenenalter.
Inzwischen haben wir nun auch eine
Wohnung gefunden, in Leipzig, genauer gesagt in dem Plattenbauviertel
Grünau.
Hier unsere neue Adresse:
Kleine Brüder vom
Evangelium
Andreas Knapp/Gotthard Moser/Michael Schilling
An der
Kotsche 47
D-04207 Leipzig (Grünau)
Tel.0341/940 3570
email:
kleinebrueder_leipzig
Freilich, Grünau mit seinen noch immer über 55000 Einwohnern
(von einst über 70000) stellt eine eigene Stadt mit je einer evangelischen
und katholischen Gemeinde dar
. Dass das Leipziger Zentrum ca. 25
Straßenbahnminuten entfernt liegt, ist ein Grund mehr, hier in
Grünau nach Anschluss und Betätigungsfeldern Ausschau zu halten.
..
Michael Schilling
Marianne Bonzelet, Mitglied der Gemeinschaft Charles de Foucauld in
Deutschland und derzeit Vertreterin für Europa in der Euqipe
Internationale der Gemeinschaft berichtet über ihre Afrikareise im Sommer
2004:
Seit etwa 20 Jahren reizt mich der afrikanische
Kontinent. Jetzt endlich sollte ich erstmals Gelegenheit haben, dorthin zu
reisen.
Schon die Vorbereitungen zu dieser Reise waren mit zahlreichen
Abenteuern verbunden: eine erfolglose Hepatitis-Impfung musste wiederholt
werden, mehrfach beantragte Visa-Anträge kamen einfach nicht an, der
Rückflug für unser koreanisches Weltratsmitglied wurde zwei Wochen
vor der Reise ersatzlos gestrichen, das Medikament für die
Malaria-Vorsorge kam im wahrsten Sinn des Wortes in der letzten Minute an...
Das schwerwiegendste Ereignis im Vorfeld dieser Reise war jedoch der erneute
Kriegsausbruch in Bukavu im Ostkongo. Dort leben Jean Chris und Charlotte, die
afrikanischen Verantwortlichen der Gemeinschaft Charles de Foucauld, mit ihrer
Familie. Josef Freitag und ich hatten vor, sie nach dem Treffen mit dem Weltrat
nach Hause zu begleiten....
Der Alltag ist der Spielraum für die
Überraschungen Gottes und so nahmen diese auch während der Reise kein
Ende. Gott sei Dank waren sie aber zumeist positiver Art.
50 Jahre
Kleine Schwestern in Kenia
Keine 24 Stunden
nach Ferienbeginn saß ich bereits im Zug nach Frankfurt, wo ich am Abend
Josef Freitag bei den Kleinen Schwestern traf, um mit ihm am nächsten Tag
(23.Juli) in aller Herrgottsfrüh Richtung Nairobi zu starten. Peter-Mbuchi
Methu aus Nairobi, den ich vor ziemlich genau 2 Jahren bei den Kleinen
Schwestern in Frankfurt kennen lernte, sorgte für den Empfang der
Weltratsmitglieder am Flughafen und ihre Unterbringung.
Wenige Stunden vor
der Abreise aus Kempen hatte er mich informiert, dass wir in Nairobi am 24.
Juli mit den Kleinen Schwestern den 50. Jahrestag ihrer Gründung in Kenia
feiern sollten. Wir erlebten einen eindrucksvollen Gottesdienst mit Erzbischof
Raphael von Nairobi und hatten hinterher Gelegenheit zu zahlreichen Begegnungen
mit Kleinen Schwestern Jesu, Kleinen Brüdern vom Evangelium, dem
Erzbischof, .... bevor Patricio (Argentinien), Fidaa (Libanon), Moing-jun
(Südkorea), Jean Chris und Charlotte (Dem. Rep. Kongo), Adrien (Mitglied
der Priestergemeinschaft aus Bukavu/Kongo), Josef und ich gegen 14 Uhr von
einem Kleinbus einsammelt wurden, der uns nach Arusha bringen sollte,
eigentliches Ziel der Reise.
Arbeitstreffen des Weltrates in
Arusha
Nach 6 Stunden
wilder Fahrt durch die Massai-Steppe kommen wir am Abend in Arusha an. Wir sind
bei Franziskanerinnen untergebracht, am Fuße von Mount Meru.
Ich mag
euch nicht mit unserer umfangreichen Tagesordnung langweilen. Wider Erwarten
haben wir trotz unvorhersehbarer zusätzlicher Tagesordnungspunkte und ohne
große Hektik - sozusagen im "afrikanischen Gang" und in allerbester
Stimmung alles geschafft. Ob es nun an der Fürsorge der Franziskanerinnen
lag oder an der koreanischen Gymnastik, die wir regelmäßig vor
Tea-breaks und Mahlzeiten absolvierten, um neue Energien aufzutanken, an
regelmäßigen Zeiten für Gebet, Anbetung, Eucharistie oder
einfach an der Tatsache, dass es menschlich zwischen den Ratsmitgliedern
"stimmt" und auch die drei, die erstmals dabei waren (Charlotte, Moing-jun und
Adrien), gut integriert waren, oder am Gebet der Vielen zu Hause, das uns
begleitete - ich weiß es nicht. Vermutlich spielt alles irgendwie
zusammen, und ich bin dafür sehr dankbar.
Vor Ort in Arusha war
Kleiner Bruder Tomaso vom Evangelium unser wichtigster Ansprechpartner. Gleich
dreimal hatten wir Gelegenheit, die Mitglieder der Gemeinschaft Charles de
Foucauld von Arusha zu treffen. Und immer waren auch Kleine Schwestern Jesu und
Kleine Brüder vom Evangelium mit dabei. Neben dem gegenseitigen
Kennenlernen waren natürlich die Vorbereitungen und die Erwartungen
für das internationale Treffen 2006 ein wesentlicher Inhalt unserer
Gespräche. Jean Chris wird im kommenden Sommer erneut nach Arusha reisen,
um mit den Mitgliedern vor Ort, evtl. "angereichert" durch weitere Freiwillige
und Mitglieder aus Kenia die weiteren Schritte zu planen.
Für das
internationale Treffen 2006 haben wir einen traumhaft schönen Ort am
Stadtrand von Arusha gefunden. Es ist ein Haus der Canossianerinnen, einer
italienischen Schwesterngemeinschaft, das als Exerzitienhaus und
Ausbildungszentrum für Katechisten dient.
Kleiner Bruder Tomaso war
es auch, der uns einen Besuch in einem Dorf der Massai ermöglichte, wo wir
sehr herzlich aufgenommen wurden und einen kleinen Einblick in ihre
urtümliche Lebensweise gewinnen durften. Beeindruckend war die
Begrüßung der Kinder. Sie geben nicht die Hand, sondern halten den
Kopf zur Begrüßung hin, damit der erwachsene Gast die Hand darauf
legt.
Bei den Gesprächen im Weltrat spielten natürlich die
jüngsten Kriegsereignisse in Bukavu eine wichtige Rolle. Adrien berichtete
von seiner Flucht vor den bewaffneten Rebellen aus dem Pfarrhaus in die
angrenzenden Wälder. Charlotte und Jean Chris informierten über die
Lage in Bukavu, während des Krieges, insbesondere über die Lage der
Frauen.
Schon im letzten Krieg hatte die Bischöfe dazu aufgerufen,
sich nicht zu bewaffnen und, um Plünderungen zu vermeiden, die Häuser
nicht zu verlassen. Diese Strategie nutzten die Rebellen jetzt offensichtlich,
um in einigen Stadtteilen systematisch von Haus zu Haus zu gehen, die evtl.
vorhandenen Dollar zu rauben oder wenigstens Handys. Konnte man sich nicht auf
diese Weise "freikaufen" musste man mit Vergewaltigung rechnen. Frauen und
Mädchen zwischen 5 und 70 Jahren waren die Opfer dieses Krieges! Die in
Bukavu stationierten Blauhelme (MONUC) griffen nicht zur Verteidigung ein!!!
Start einer Gruppe der Gemeinschaft in Nairobi
Mit einem
Kleinbus in drangvoller Enge geht es eine Woche später (31. Juli) wieder
zurück nach Nairobi. Beim Grenzübergang bei der Hin- und
Rückreise wird deutlich, wie ungerecht diese Welt sein kann. Während
Josef und ich "nur" 20 $ für das Visum für Tansania, das zur
einmaligen Ein- und Ausreise berechtigt, zu zahlen hatten, mussten unsere
kongolesischen Freunde gleich 50 $ auf den Tisch legen und wurden zudem sehr
unfreundlich behandelt. Noch demütigender war, dass sie bei der
Wiedereinreise noch einmal 20 $ zahlen mussten ...
Auch in Nairobi
logierten wir bei Franziskanerinnen. Bei der Rückkehr aus Arusha war es
fast schon wie "nach Hause kommen". Ihre Herzlichkeit war wohltuend. Und wir
genossen die Fürsorge von Peter-Mbuchi.
Für den Sonntag hatte er
ein größeres Treffen organisiert mit Leuten, die an der Gemeinschaft
Charles de Foucauld interessiert sind. Es sieht ganz so aus, als käme in
Kenia etwas in Gang. Bei dem Treffen war auch eine größere Gruppe
von jungen Leuten, die uns das Leben von Charles de Foucauld als
Theaterstück präsentierten. Es war herzerfrischend! "Brother Charles"
wurde auf dem MISEREOR Hungertuch von Sieger Köder zum Priester
"geweiht"...
Besuch in Ruanda
Während sich die
übrigen Weltratsmitglieder wieder auf den Weg heim in ihr Land machten,
machten Josef und ich uns am 2. August zusammen mit Jean Chris, Charlotte und
Adrien auf die Reise nach Kigali.
Schon in Arusha hatten unsere
kongolesischen Freunde mehrfach versichert, dass die Lage derzeit in Bukavu
ruhig sei und wir einen Besuch wagen könnten. Zuerst war mir bei dem
Gedanken mulmig zumute. Aber das Vertrauen in ihre Aussagen überwog.
Während Adrien und Charlotte gleich nach der Ankunft am Flughafen von
Kigali nach Bukavu weiterreisten, um alles für unseren Besuch
vorzubereiten, besuchten Josef und ich mit Jean Chris zunächst die Kleinen
Schwestern Jesu in Kigali, schlugen dann "unsere Zelte" in der Procure (einem
Haus des Bistums) im Stadtzentrum auf. Erstmals war in diesem Sommer der
Grundwasserspiegel so weit abgesunken, dass es nicht in allen Stadtteilen
fließendes Wasser gab, und erst recht keinen Strom. Josef und ich
dinierten abends in der Procure bei Kerzenschein... Aber es ging uns gut.
Begleitet von Jean Chris und anderen Mitgliedern der Gemeinschaft von Kigali
besuchten wir verschiedenste Einrichtungen: eine in Eigenregie von Mitgliedern
der Gemeinschaft mit initiierte Einrichtung für geistig behinderte Kinder
in einer Gemeinde, ein Zentrum für Taubstumme, eine Schule. Mit den
Mitgliedern der Gemeinschaft von Kigali feierten wir die Eucharistie und waren
bei einem der Mitglieder zu Hause eingeladen. Die Fahrt mit privat
organisierten Kleinbus-Unternehmen wurde uns zunehmend vertrauter.
Der spannendste Teil der Reise
Am Mittwoch, dem 4. August
machten wir uns dann per Bus auf die Weiterreise nach Bukavu. Auf
kurvenreicher, aber gut ausgebauter Strecke ging es in wilder Fahrt durch ein
wunderschönes Land. Jedes Fleckchen schien für den Anbau von Obst und
Gemüse genutzt zu werden. Dennoch hungert ein großer Teil der
Bevölkerung. Die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter
auseinander. Wer Geld hat, kann alles bekommen, was er/sie braucht.... Am
Busbahnhof von Kigali, an Bus-Stops auf dem Weg nach Bukavu - immer wieder
ungezählte Bettler....
Mit dem Schlagbaum an der kongolesischen Grenze
ändert sich das Bild. Der Asphalt hört auf. Die Straße ist
eigentlich nur noch eine Aneinanderreihung von tiefen Schlaglöchern,
stellenweise eher mit
ausgewaschenen Wegen im
Gebirge zu vergleichen. Der Zustand der Straßen spiegelt den Zustand des
Landes. Aber Bukavu liegt traumhaft schön am Kivu-See - wie an der
Riviera!
Adrien hatte gut vorgesorgt und uns einen befreundeten Priester,
Abbé Francois d'Assis an die Grenze geschickt. Dieser sorgte dafür,
dass wir nicht nur unsere Aufenthaltgenehmigung erhielten, sondern auch unsere
Reisepässe zurück bekamen, die normalerweise bis zur Ausreise
einbehalten werden sollten. In welcher Tasche unsere 30 $ für das "Visum"
gelandet sind, wird ein Rätsel bleiben...
Adrien und Jean Chris haben
uns kaum aus den Augen gelassen. Sie waren stets um unsere Sicherheit
bemüht. Entsprechend sicher war auch unsere Unterbringung in der Procure
von Bukavu.
Am Donnerstag haben wir dann
unter der Obhut von Adrien Besuche außerhalb Bukavus gemacht. Francois
d'Assis erwies sich nicht nur als Pfarrer, sondern auch als Landwirt. In seiner
Gemeinde (Murhesa) wird eine große Fläche Land kultiviert, um den
Pfarrangehörigen eine Nahrungsquelle zu bieten.
In seiner Gemeinde
liegt auch das "Grande Seminaire" (für die philosophische und theologische
Ausbildung der Priester) sowie ein Trappistinnen Kloster.
Von dort ging es auf Wegen mit höchst
abenteuerlichen Brücken (es half nur der Gedanke, dass andere da auch
schon drüber gekommen sind!) in die Gemeinde von Adrien nach Kabare. In
seinem riesigen Pfarrgebiet liegt ein Krankenhaus, das wir besichtigen konnten.
Was wir dort sahen und hörten, lässt sich eigentlich nicht
beschreiben, es war einfach erschütternd... Das Krankenhaus befindet sich
in einem erbärmlichen, katastrophalen Zustand:
Die Rebellen hatten
einen großen Teil der Matratzen und zum Teil auch die Betten
(Jugendherbergsbetten von vor 40 Jahren) geplündert; eine Station für
unterernährte Kinder musste geschlossen werden, weil auch NGO's nicht mehr
zahlten - die Kinder wurden zum Sterben in ihre Dörfer
zurückgeschickt.... ; die Apotheke war kaum größer als mein
Wohnzimmer, das Labor nur halb so groß; schwangere Frauen, die auf die
Geburt ihres Kindes warteten, mussten zu viert in zwei Betten liegen, Frauen
nach der Entbindung schlafen zum Teil mit ihrem Neugeborenen auf einem
völlig durchlöcherten Schaumstoffteil (ich wage es nicht Matratze zu
nennen) unter dem Bett einer anderen Frau ... - bewundernswert, dass Ärzte
und Personal dennoch aushalten. An neuen Betten schien man nicht so sehr
interessiert - aus Angst, die Rebellen könnten zur erneuten
Plünderung wiederkommen. Adrien versucht zu helfen und zu ermutigen, wo
immer es geht.
In der Nähe seines Pfarrhauses steht die einzige Yam -
Mühle weit und breit, sie ist entsprechend bevölkert (aus Yam-Mehl,
evtl. mit Maismehl vermischt, wird ein Teig zubereitet, der wesentlicher
Bestandteil der Ernährung ist. In der Procure nannten ihn die Priester
"apostolischer Zement"!). Neben dem Pfarrhaus ein großer
Hühnerstall: zur Trauung erhält der Priester ein Huhn - Adrien hat
etwa 30 Trauungen im Monat....
In der Kirche treffen wir dann erstmals eine größere
Gruppe aus der Gemeinschaft, am Abend in einem Stadtteil von Bukavu eine zweite
Gruppe.
Am folgenden Tag gibt's ein kurzes Treffen mit dem Erzbischof,
einen Besuch in einer Einrichtung, die mit HIV infizierten Frauen arbeitet
(Charlotte arbeitet hier ehrenamtlich mit), beim CAPPF - einer Organisation die
Projekte AIDS-kranker Frauen fördert und sich um die Beschulung von etwa
50 AIDS-Waisen kümmert (Jean Chris ist ihr Vize-Präsident), im
Institut supérieur pédagogique, ein Mittagessen in der Familie
von Jean Chris und Charlotte, ein Treffen mit
verschiedenen
Verantwortlichen der Gemeinschaft aus Bukavu (angesichts der hohen
Mitgliederzahl (800 in Bukavu) ist die Gemeinschaft nach französischem
Vorbild organisiert), einen Besuch im Kolleg der Jesuiten, wo Jean Chris als
Französischlehrer tätig ist, sowie im Exerzitienzentrum der Jesuiten
am Ende einer der Landzungen von Bukavu. Hier hat man das Gefühl, dass
Himmel und Erde sich berühren. Es ist ein paradiesisch schönes
Gelände, unmittelbar am Kivu-See gelegen. Da konnte einem das Herz
aufgehen. Das Zentrum heißt "AMANI" - Friede. Und den kann man dem Land
nur wünschen.
Am Abend erwartete uns in der Procure noch ein langes
und intensives Gespräch mit einer Frau, die seit Jahrzehnten in Bukavu
Frauenarbeit macht und inzwischen im Parlament vertreten ist. Auch ihre
Berichte über die Situation der vergewaltigten Frauen blieben nicht in den
Kleidern hängen...
Rückreise
Nach einem weiteren
Treffen mit Mitgliedern der Gemeinschaft aus einem anderen Stadtteil von
Bukavu, werden wir von Adrien und Jean Chris sicher über die Grenze
gebracht. Selbst auf ruandesischer Seite ist man gut informiert, dass wir
Freunde von Abbé Adrien sind.
Trotz der bedrückenden Situation
habe ich nicht eine Sekunde lang Angst haben müssen!
Wieder wilde
Fahrt zurück nach Kigali. Dort erwartet uns erneut eine Einladung von den
Kleinen Schwestern, die sich als Einladung zum Abendessen herausstellt mit
Schwestern aus Kigali, Butare (Ruanda) und Goma (Kongo), darunter auch Kl. Sr.
Irmgard aus Deutschland. 
Nach dem
Sonntagsgottesdienst, bei dem wir die einzigen Weißen waren, treffen wir
auch noch den Verantwortlichen der Gemeinschaft von Gitarama, 50 km von Kigali
entfernt. Der Austausch mit den Mitgliedern ist sehr intensiv, zum Teil sehr
persönlich - leider viel zu kurz. Ich hoffe dennoch, dass unser Besuch und
die Gespräche dazu beitragen konnten, dass die Kommunikation untereinander
besser wird und freundschaftliche Beziehungen zwischen den benachbarten
Gemeinschaften wachsen können. Von Kigali aus geht es zurück nach
Nairobi, am folgenden Tag von dort über Amsterdam nach Frankfurt.
Ich
bin sehr dankbar, dass diese Reise so möglich war. Insbesondere bei den
Treffen in Bukavu haben mich die Gesichter der alten Menschen fasziniert. In
ihnen war Geschichte zu lesen - und was für eine. Gerne hätte ich
diesen Leuten länger zugehört. Leider war das nicht möglich.
Stattdessen wurde ich ein ums andere Mal gebeten "ein kleines Wort" zu sagen.
Aber was sollte ich diesen vom Leben so gebeutelten Menschen sagen...??? Aber
vermutlich waren alle Worte eher zweitrangig. Viel wichtiger für die
Menschen war unsere Anwesenheit - als ein Zeichen der Freundschaft und als
Zeichen, dass sie nicht vergessen sind!
Gott sei Dank waren wir zu zweit
und konnten so die Tagesereignisse schon einmal miteinander anschauen und
ansatzweise verarbeiten.
-->
Martin Güttner, einer der deutschen Delegierten auf der
Internationalen Versammlung berichtet kurz nach seiner
Rückkehr:
Gestern Abend um 23.30 bin ich wieder zu Hause
angekommen, etwas erschöpft aber glücklich, mein Herz voll der
Eindrücke und Begegnungen, die Gedanken angefüllt mit Grüssen an
die deutsche Gemeinschaft
.
Es war ein beeindruckendes Treffen,
gut organisiert vom internationalen Team, wie von den Gruppen aus Kenia und
Tansania, überschattet von den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen
Israel und dem Libanon und den innerstaatlichen Konflikten in so vielen anderen
Ländern. Als Zeichen der Solidarität haben wir uns zu eine
Gebetskette für den Frieden in diesen Ländern verpflichtet, in dieser
Woche beginnen alle Delegierten für den Frieden zu beten und in den
kommenden Wochen sind dann die Gemeinschaften der einzelnen Länder
eingebunden. Wir haben uns mit Frankreich für die Woche vom 23. Sept. - 4.
Okt. 06 eingetragen.
Bei den Canossian sisters waren wir gut aufgehoben
und herzlich willkommen, auch die Anwesenheit des Bischofs bei der
Eröffnungs- und Schlussliturgie war ein schönes Zeichen.
Das neue internationale Team besteht aus der
Weltverantwortlichen Antoinette Roberti, sie ist für zwei Jahre in
dieses Amt gewählt worden (ein Kompromiss im IT), ihrem Mann Henry
Roberti (Belgien) für Europa, für die Amerikas Roberto Delgado
de Carvalho (Brasilien), für Afrika Peter Mbuchi und seine Frau
Gertrude (Kenia), für Asien Miong-jun Pak (Südkorea) und
für die arabische Welt Emad Zakir (Ägypten).
Der
Schwerpunkt unserer deutschen Beiträge lag bei diesem Treffen im Bereich
der Spiritualität:
Josef Freitag als Zelebrant, Übersetzer,
Einbringer von Hintergrundinformationen; Marianne Bonzelet als Sprecherin des
IT, Vorstellen des Petite Guide, der Revision de vie und des Gebetes der
Liebenden Aufmerksamkeit; Doris Geißler und Regina Steinle bei der
Gestaltung der europäischen Eucharistiefeier und durch die Betonung der
Spiritualität in ihrer Arbeit in den Kleingruppen und bei den
europäischen Treffen und ich in der Artikulation eines Konfliktes um eine
abgebrochene Eucharistiefeier und dessen Umwandlung in einen interkontinentalen
Lernprozess und meinen Zauberbeitrag am europäischen Abend.
Da im
Augenblick der Kontakt nach Sri Lanka, unserer bisherigen Partnerregion, sehr
schwierig scheint, haben wir Kontakt mit Angelina C. Bucu von den Philippinen
aufgenommen und ihr einen Brief an die dortige Gemeinschaft mitgegeben. Regina
hat recht gute Kontakte zu den Philippinen, so dass wir vielleicht mit der
dortigen Gemeinschaft eine engere Zusammenarbeit im Austausch ins Auge fassen
können.
Soviel in Kürze, Euch noch Dank für die
materielle-, aber besonders für die Gebetsunterstützung vor und
während unseres Treffens.
Liebe Grüsse auch im Namen von Regina
und Doris sendet Euch allen
Martin Güttner
In unserer
Rubrik
"Rückblick" finden Sie einen ausführlicheren Bericht
über die Erfahrungen und Ergebnisse bei der Versammlung.