In Charles de Foucauld begegnen wir einem Menschen, der dem Anruf
Gottes in seiner ganz persönlichen Art und Weise antwortet. In seinem
Leben läuft nicht immer alles glatt, er kennt Krisen und Wendepunkte, so
wie viele in unserer heutigen Zeit dies auch aus dem eigenen Leben kennen. Das
macht diesen Mann, der seiner Zeit in vielem voraus war, so sympathisch und so
zeitnah.
Er, der auch den Schein der luxuriösen Welt kannte und der in
seiner Jugend alles - zumindest vieles - haben konnte, wird ein
leidenschaftlich Suchender, dem die Liebe Gottes in den Gesichtern geliebter
Menschen aufleuchtet.
Sein Leben lang lässt er sich vom Evangelium
hinterfragen und zögert nicht, seinem Weg eine neue Richtung zu geben,
wenn es darum geht, den von Gott Entferntesten nahe zu sein. Als
Vorläufer, als einer der den Boden bereitet, als lebendiges Evangelium
will er diesen Menschen den Gott der Liebe nahe bringen. Gelebte Freundschaft
und liebende Aufmerksamkeit zeichnen ihn aus. Vom Schicksal des Einzelnen
lässt er sich berühren und gleichzeitig trägt er die ganze Welt
in seinem Herzen.
Bis heute wird er Bruder aller Menschen - frere universel
- genannt.
Sein Beispiel wirkt in den Gemeinschaften der Geistlichen
Familie fort.
Die Mitglieder leben ihre Laienberufung nach dem Charisma Bruder Karls.
Das bedeutet:
* mitten in der Welt kontemplativ zu leben ("Nazareth")
*
allen gegenüber offen zu sein (Bruder Karl wollte der "Kleine Bruder
aller" sein)
* die Ereignisse der Zeit und der Geschichte im Glauben zu
sehen und zu deuten
* in Solidarität mit den Armen einfach zu leben
und zu teilen
* Nahrung zu schöpfen aus der Hl. Schrift und der
Eucharistie.
Eine Gemeinschaft von Frauen, die ehelos leben
Ihre Mitglieder verstehen sich bewusst als Laien, die sich für ein
eheloses Leben entschieden haben. Gemeinsam mit den Christen und
Christinnen ihrer Umgebung wollen sie unter den gewöhnlichen Bedingungen
des Alltags Taufe und Firmung leben.
Die Frauen der FCF leben meist
allein und bleiben in ihrem bisherigen Beruf und Umfeld.
Eine
Struktur in Basisgruppen (5 - 6 Mitglieder)
Die Gruppen treffen sich -
soweit möglich - einmal monatlich.
Die wichtigsten Elemente der
Treffen sind:
* Zeiten der Anbetung und der Stille,
* das
Schriftgespräch,
* der Austausch über ein von der Gruppe
gewähltes Thema,
* eine Zeit des zwanglosen Beisammenseins,
* die
révision de vie (Lebensbetrachtung). Sie ist ein zentrales Element der
Gruppentreffen. Gemeinsam versuchen die Frauen dabei, den Anruf Gottes für
eine jede im Lichte des Evangeliums zu erkennen, unter Wahrung der Freiheit der
Einzelnen.
Angebote für einwöchige Exerzitien, für
thematische Tagungen sowie ein Treffen aller zu Pfingsten vertiefen das
gemeinschaftliche Leben.
Nach einer Zeit des Kennenlernens und des
Mitlebens in der Gruppe binden sich die Frauen in mehreren zeitlichen Schritten
in Form von Versprechen an die Gemeinschaft.
Die FCF ist eine "Private
Vereinigung von Gläubigen päpstlichen Rechts", die vom
Päpstlichen Laienrat mit ihren Statuten am 01.12. 2004 endgültig
anerkannt wurde.
Sie ist auch Mitglied der Vereinigung, in der 19
verschiedene Zweige der "geistlichen Familie Foucauld" zusammengefasst sind.
Die Mitglieder der FCF sind in 23 Ländern der Erde vertreten,
hauptsächlich in Europa und Südamerika.
In Deutschland gibt es
etwa 30 Mitglieder.
Kontaktadresse:
Angelika Koopmann
Klosterstr. 17
D-46145 Oberhausen
Tel. +49-(0)208-669322
Angelika Koopmann
Die leidenschaftliche Jesus - Nachfolge Charles de Foucaulds hat im 20.
Jahrhundert viele Menschen fasziniert und angesteckt. In den 50er Jahren
suchten in Frankreich Margot Poncet und einige Frauen, wie sie seine
Spiritualität in ihrem normalen Berufsalltag und ohne Trennung von ihrem
bisherigen Lebensbereich verwirklichen könnten. Als ehelos lebende Frauen
wollten sie sich an eine Geistliche Gemeinschaft binden, aber Laien bleiben.
Die Gemeinschaft sollte ihnen als Zelle der Kirche Kraft und Weggeleit geben.
Aus dieser Idee entstand 1952 die Fraternität Jesus Caritas.
In
der Folge des II. Vatikanums entstanden aus der einen Wurzel zwei
Internationale Frauengemeinschaften:
- die "Frauengemeinschaft Charles de
Foucauld", seit 1998 als Gemeinschaft von Gläubigen.
- die
"Fraternität Jesus Caritas", seit 1998 als Säkularinstitut
kirchenrechtlich anerkannt,
Wir sind eine kleine Gruppe von Frauen, die
auf dem Weg der Evangelischen Räte (Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam)
versuchen, die Spiritualität von Charles de Foucauld zu verwirklichen.
Unbedingte Christusnachfolge und ein Leben unter normalen Bedingungen sind
für uns kein Widerspruch. Da wir die drei Gelübde nicht in der
"klassischen" Form leben, sind wir herausgefordert, nach ihrem Sinn zu fragen
und danach, wie sie unseren Alltag inspirieren.
Zur Zeit sind wir in
Deutschland 6 Mitglieder und 2 Sympathisantinnen, die aus sozialen und
kirchlichen Berufen kommen. Weltweit zählen wir über 200 Frauen in 26
Ländern, die oft ganz vereinzelt auf den verschiedensten Wegen zur
Fraternität finden.
Unser Gemeinschaftsleben vollzieht sich vor allem
an den monatlichen Treffen für ein Wochenende (zur Zeit in Schwäbisch
Gmünd). Gemeinsame Anbetung, Stundengebet und Feier der Eucharistie helfen
uns, die gemeinsame Berufung zu stärken. Da wir sonst in unserem Alltag
selber unser Gebetsleben strukturieren müssen und ihm die Treue halten,
ist das Gemeinschaftstreffen immer wieder eine gegenseitige Ermutigung. Unsere
Erlebnisse, Fragen, Freuden und Sorgen teilen wir miteinander in der
Révision de Vie und suchen nach einer Antwort auf den Ruf Gottes, der
uns in den vielfältigen Situationen unseres Berufslebens, unserer
Begegnungen und in unserem Umfeld begegnet.
Da wir in den letzten Jahren
immer Interessentinnen in der Gruppe hatten und haben, ist es wichtig,
miteinander die Quellen unserer Spiritualität zu studieren und in unsere
heutige Zeit zu übersetzen. Gemeinsame Exerzitien, die wir alle zwei Jahre
bewusst im Ausland machen und auch Fortbildungstagungen helfen uns, den
internationalen Charakter unserer Gemeinschaft wahrzunehmen und zu leben.
Dieser Blick über den eigenen Gartenzaun führt viele von uns zum
Engagement für die Eine Welt und für Menschen in schwierigen
Lebenssituationen.
Ein monatlicher Wüstentag will die kontemplative
Seite unserer Berufung stärken und unsere Ohren für die leisen
Töne schärfen.
Kontaktadresse:
Cornelia Reisch
Möslestr. 19
D-79117 Freiburg
Tel. +49-(0)761-13 78 269
cornelia.reisch
Erst in den fünfziger Jahren kam es zu einem Neuansatz einer
Vereinigung von Laien, wie sie Charles de Foucauld ursprünglich geplant
hatte. Weltweit gehören heute zu dieser Gemeinschaft 5000 - 6000
Mitglieder.
In Deutschland existiert die Gemeinschaft Charles de
Foucauld seit 1965. Sie hat ca. 130 feste Mitglieder. Die Gemeinschaft ist ein
Zusammenschluss von Männern und Frauen, Alleinstehenden, Eheleuten und
Familien mit ihren Kindern und Jugendlichen aus allen sozialen Schichten.
Der Schwerpunkt
des Lebens in dieser Gemeinschaft liegt für viele auf den
kleinen Gruppen, die sich
regelmäßig (wenigstens monatlich) treffen. Eine Reihe von
Mitgliedern wohnt jedoch zu verstreut, als dass die Reise zu den Treffen
möglich wäre. Neben dem engeren brieflichen Kontakt und den
Informationen aus dem dreimal jährlich erscheinenden Rundbrief sind
für sie dann Einkehrtage einzelner Gruppen oder Regionen, Jahrestreffen,
Pfingstbesinnungstage oder die Nazaretzeit (religiöse
Ferienwochen) von Bedeutung.
In all den verschiedenen Formen der
Gemeinsamkeit geht es nicht darum, gemeinsam kirchlich, sozial oder politisch
tätig zu werden, sondern einander Ansporn und Rückhalt zu geben,
damit jeder an seinem Platz dem Evangelium entsprechend leben und handeln kann.
Hier finden alle Mitglieder den nötigen Rückhalt für ein bewusst
christliches Leben in ihrem jeweiligen Alltag.
Sie unterstützen
sich gegenseitig dabei, ein möglichst einfaches Leben zu führen und
offen zu sein für jeden Menschen, besonders für die Benachteiligten,
Armen und Verfolgten. Treffen und Briefkontakte über Grenzen hinweg
stärken das Bewusstsein der Zugehörigkeit zu einer internationalen
Gemeinschaft.
Interessenten, die mehr über unsere Gemeinschaft
erfahren möchten, schicken wir gerne unseren Rundbrief zu. Einen kleinen
Einblick in die Spiritualität bietet auch der
"Weg der Einheit", der Grundlage
für die Gemeinschaft weltweit ist.
Alle von uns
angebotenen Veranstaltungen sind auch für
Interessenten offen.
Kontaktadresse:
Martin
Güttner
Königgrätzer Str. 42
D-59067 Hamm
Martin Güttner
Ursprung und Entwicklung
Die Ordensgemeinschaft der
Kleinen Brüder Jesu verdankt ihre Entstehung und ihre Existenz
Charles de Foucauld. Seine Persönlichkeit und sein Lebensweg haben die
Gemeinschaft stark geprägt.
Zur Gründung der Kleinen
Brüder Jesu kam es 1933. Fünf französische Priester, unter
ihnen René Voillaume, zogen in die Sahara nach El-Abiodh-Sidi-Cheikh und
begannen dort nach der Regel, die Charles de Foucauld 1899 in Nazaret
ausgearbeitet hatte, ein monastisches Leben zu führen.
Nach Beendigung
des zweiten Weltkriegs setzte jedoch in den Jahren 1945/46 eine neue
Entwicklung ein. Persönliche Erfahrungen während der Kriegsjahre, die
Arbeiterpriesterbewegung, vor allem aber eine bessere Kenntnis der Schriften
Charles de Foucaulds und der Art, wie er seine Anliegen sah und lebte,
führten zu der Entstehung kleiner Gemeinschaften zu zweit oder zu
dritt.
Kleine Brüder Jesu lebten nunmehr in
Mietswohnungen, unter einfachen Verhältnissen, verdienten ihren
Lebensunterhalt als Lohnarbeiter in Fabriken, auf dem Bau oder in der
Landwirtschaft und pflegten engen Kontakt mit den Menschen ihrer Umgebung. Ein
Ordensleben in dieser Form war damals etwas völlig Neues.
Die
Gemeinschaft verbreitete sich schnell weltweit. Heute zählt sie etwa 220
Mitglieder (Stand 1.1.2009) mit Herkunft aus 30 verschiedenen Ländern. Es
gibt Niederlassungen in 39 Ländern, in Afrika, Nord- und Südamerika,
Asien und Europa. Etwa ein Viertel ihrer Mitglieder sind Priester. Diese
unterscheiden sich von den anderen weder durch einen besonderen Lebensstil oder
Aufgabenbereich noch durch die Ausbildung oder ein größeres
Maß an Autorität. Ihr speziell priesterlicher Dienst besteht darin,
innerhalb der Gemeinschaft die Eucharistiefeier zu ermöglichen.
Kirchenrechtlich zählen die Kleinen Brüder Jesu zu den
kontemplativen Ordensgemeinschaften. Seit 1968 sind sie eine Kongregation
päpstlichen Rechts.
Im deutschsprachigen Raum leben
Kleine Brüder Jesu in Hamburg, Duisburg, Nürnberg,
Zürich, St. Pölten und Wien.
Ein kontemplatives Leben
mitten in der Welt
Für die Kleinen Brüder
Jesu ist der Alltag der kleinen Leute, zu denen sie soziologisch
gehören, Inhalt und Rahmen ihres kontemplativen Ordenslebens. Dabei
bestimmen im Wesentlichen drei Elemente ihr Leben:
Arbeiten: In
Berufen der unteren Lohnstufen, in der Industrie oder im Dienstleistungssektor,
dort, wo Menschen oft dem Glauben und der Kirche fern stehen. Dabei lehnen sie
es ab, Chef- oder Leitungsfunktionen zu übernehmen und beruflich Karriere
zu machen. Durch ihren Arbeitslohn sichern sie sich ihren Lebensunterhalt.
Gemeinschaftliches Leben ist geprägt vom Wunsch nach Verwirklichung
freundschaftlicher Beziehungen untereinander und zu den Menschen, denen sie in
ihrem Alltag begegnen. Das Bestreben, das Los und die gesellschaftliche
Situation der kleinen Leute zu teilen, ist einer der Gründe für
kleine Gemeinschaften zu zweit oder zu dritt.
Beten: In jeder
Gemeinschaft gibt es einen kleinen Gebetsraum. Das Gebet, Zeit der Begegnung
mit Gott, des stillen Innehaltens, Dankens und Fürbittens, gestaltet sich
in den einzelnen Gemeinschaften verschieden, abhängig von den Personen,
von Arbeits- und Lebensrhythmus. Die gemeinsame Feier der Eucharistie ist immer
wieder ein Höhepunkt. Dieses Gebet in der eucharistischen Gegenwart Jesu
nährt sich von den täglichen Begegnungen und setzt sich auch in ihnen
fort.
Kontaktadressen:
| Gemeinschaft der Kleinen Brüder Jesu Ammanstr. 7 D-90459 Nürnberg Tel. +49-(0)911-44 93 04 trhbnbg |
Gemeinschaft der Kleinen Brüder Jesu Arbeitergasse 18/17 A-1050 Wien Tel. +43-(0)222-5 47 16 74 herbert.hartl |
|
| Gemeinschaft der Kleinen Brüder Jesu Kaiser Wilhelm Str. 271 D-47169 Duisburg Tel. +49-(0)203-406 05 81 wolkoe |
Gemeinschaft der Kleinen Brüder Jesu Wildbachstr. 83 CH8008 Zürich Tel. +41-(0)1382-16 93 wildbach.zh |
Die Gründung der Kleinen Brüder vom Evangelium 1956 durch
René Voillaume ist der Versuch, ein kontemplatives Leben im Geiste
Charles de Foucaulds mit einem sozialen und pastoralen Engagement mit und bei
den Menschen am Rande unserer Gesellschaft zu verbinden:
Unser Leben
ist dabei von drei Leitlinien geprägt:
Bei aller Internationalität sind wir eine kleine überschaubare
Kongregation von etwa 80 Brüdern in 18 verschiedenen Ländern. Ein
gutes Drittel unserer Brüder sind zum Priester geweiht. Unsere gemeinsamen
Sprachen sind französisch, spanisch und englisch. Wir haben in Afrika,
Südamerika und Europa Fraternitäten, in denen Interessierte uns
kennen lernen und auch ihre Ausbildung (Postulat und Noviziat) machen, wenn sie
in unsere Gemeinschaft eintreten wollen.
Im deutschsprachigen Raum gab es
eine Bruderschaft von 1973 bis 2003: zunächst 27 Jahre in Frankfurt/ Main
und danach 2 ½ Jahre in Magdeburg.
Im November 2005 wurde in Leipzig
wieder eine Bruderschaft gegründet.
Nähere Informationen finden Sie auf der
Homepage der
Kleinen Brüder vom Evangelium
Kontaktadresse:
Kleine
Brüder vom Evangelium
An der Kotsche 47
D - 04207 Leipzig
(Grünau)
Tel. +49-(0)341-940 35 70
kleinebrueder_leipzig
Am 1.12.1963 entsteht die Gemeinschaft der Kleinen Schwestern vom
Evangelium. Innerhalb der geistlichen Familie Charles de Foucaulds leben sie
ein kontemplativ-missionarisch geprägtes Ordensleben.
Die Gemeinschaften der Kleinen Schwestern vom Evangelium sind berufen,
sich in erster Linie der Evangelisierung der Armen, der Ausgestoßenen und
am Rande Stehenden zu widmen.
Sie verkünden das Evangelium jedoch
nicht allein durch Worte, sondern versuchen es, mit ihrem ganzen Leben im
Teilen der Lebens- und Arbeitbedingungen der Menschen zu bezeugen.
Aus dem
Evangelium leben, das bedeutet das ganze menschliche Leben nach und nach von
der christlichen Botschaft durchdringen zu lassen. So schließt die
Berufung der Kleinen Schwestern den Einsatz für ein menschenwürdiges
Leben in Gerechtigkeit und Freiheit ein.
(
Gründungsbrief)
Seid allen alles, mit einer einzigen
Sehnsucht im Herzen: allen Menschen Jesus Christus nahe zu bringen.
(Charles de Foucauld)
Im Blick auf Jesus
Christus
den so sehr geliebten Herrn und Bruder
(Charles de Foucauld)

Wir erfahren uns
eingeladen zu einer freundschaftlichen Beziehung zu Jesus Christus, zum
vertrauten Umgang mit ihm, der für uns in der Menschwerdung sowie im
Geheimnis von Tod und Auferstehung, Weg zu Gott ist.
Die Betrachtung des
Wortes Gottes, die eucharistische Anbetung, der schwesterliche Austausch im
Glauben, regelmäßige Wüstenzeiten und Einkehrtage sowie die
Stille helfen uns, in dieser innigen Beziehung zu Jesus Christus zu wachsen. So
reift in uns langsam ein kontemplativer Blick auf die Welt, die Gott liebt und
in der wir leben. Hier, in der Hingabe unseres Lebens in der Nachfolge Jesu,
liegt die Wurzel für unser Ordensleben.
Jeder, der
liebt, möchte dem Geliebten ähnlich werden; das ist das Geheimnis
meines Lebens. Ich habe mein Herz an diesen Jesus von Nazareth verloren, der
vor 1900 Jahren gekreuzigt worden ist; ich bringe mein ganzes Leben damit zu,
ihm ähnlich zu werden.
(Charles de Foucauld)
Im Dienst der Verkündigung des Evangeliums
Unsere Weise der Verkündigung ist geprägt vom
Geist Nazareths: wir wollen so unter den Menschen leben, dass sie uns als
Schwestern erfahren. Wir versuchen, ihnen in einer Haltung von Achtung und
Güte zu begegnen
.und darin etwas von der Güte und Liebe Gottes
aufscheinen zu lassen.
Es sind die Bedürfnisse der Menschen, vor
allem derer, auf der Schattenseite des Lebens, die uns leiten und unsere
Schwerpunkte und Engagements in der Evangelisierung bestimmen. Diese werden nie
spektakulär sein, noch von vornherein klar umrissen.
Vielmehr
versuchen wir, jedem Menschen und jeder Gruppe so zu begegnen, wie sie sind, um
uns gemeinsam mit ihnen auf den Weg zu machen auf einen Weg, der dort,
wo es möglich ist, zu Jesus Christus führt und zu seiner frohen
Botschaft vom Reich Gottes.
Wir arbeiten mit der Kirche vor Ort zusammen,
wie überhaupt mit allen Menschen guten Willens.
Auf diese Weise
können menschliche, geschwisterliche, christliche Gemeinschaften wachsen,
wo sich jede und jeder als von Gott geliebt erfahren darf.
Mit unserem ganzen Sein sollen wir das Evangelium von den Dächern
rufen, in unserer ganzen Person soll Jesus lebendig sein, in unserem Handeln,
in unserem Leben soll das Evangelium aufscheinen.
(Charles de
Foucauld)
In Solidarität mit den Ausgegrenzten
Nach dem Beispiel Jesu von Nazareth - als einfacher Zimmermannssohn lebte er
inmitten der Menschen seiner Zeit leben wir mitten unter den Menschen.
Wir wollen ihnen nahe sein im Teilen der Wohn und Lebensbedingungen, ihrer
Arbeit und Kultur, damit nach und nach eine freundschaftliche Verbundenheit
wachsen kann.
Dieses solidarische Leben führt uns dazu, uns ihre
Nöte und Fragen zu eigen zu machen und gemeinsam mit ihnen nach Wegen zu
suchen, die ein Leben in Gerechtigkeit und Freiheit ermöglichen.
Erstaunt sehe ich, wie ich von einem kontemplativen Leben zu einem
Leben der Verkündigung übergehe; ich werde dorthin geführt durch
die Bedürfnisse der Menschen.
(Charles de Foucauld)
In kleinen internationalen Gemeinschaften
Verbunden durch eine gemeinsame Berufung, leben wir in kleinen
Gemeinschaften von jeweils drei oder vier Schwestern zusammen, die zumeist aus
verschiedenen Ländern stammen.
Unser Gemeinschaftsleben soll ein
Zeichen dafür sein, dass es bei aller Verschiedenheit der Kulturen und
Sprachen möglich ist, zusammenzuleben und einander als Schwestern
anzunehmen.
Ich möchte, dass alle Bewohner dieses Landes,
Christen, Muslime, Juden
sich angewöhnen, in mir ihren Bruder zu
sehen, den Bruder aller Menschen. Sie beginnen, das Haus die
Bruderschaftzu nennen, darüber freue ich mich sehr.
(Charles de Foucauld)
Die konkrete Lebensform der Kleinen
Schwestern
Kleine Schwestern vom Evangelium leben Europa, Afrika,
Nord- und Lateinamerika. In Deutschland gibt es derzeit noch keine
Fraternität, jedoch gehören einige deutsche Kleine Schwestern der
Gemeinschaft an.
Die Kleinen Schwestern teilen beispielsweise das Leben
von Zigeunern in Frankreich, leben am Rande von Großstädten in
multikultureller Nachbarschaft, arbeiten mit Indios in Ecuador, Immigranten in
Italien, Strafgefangenen in den Vereinigten Staaten, Pygmäen in Kamerun
und der Landbevölkerung in El Salvador. In Madagaskar und Haiti sind sie
an der Seite ihrer Nachbarn engagiert in Gesundheits- oder Bildungsprojekten.
Nähere Informationen finden Sie auf der
Homepage der Kleinen
Schwestern vom Evangelium
Deutschsprachige Kontaktpersonen:
Generalfraternität
Petites surs de l'Evangile
fraternité
générale
Roswitha von Oppenkowski
31 rue Georges
Politzer
F-93200 Saint Denis
Tel. +33-(0)148-23 32 28
fgpsevangile
Petites surs de I'Evangile
Doris Broszeit
21 rue
Nungesser et Coli
F- 93380 Pierrefitte sur Seine
Tel.
+33-(0)1.80.60.73.32
oder +33-(0)6.33.80.92.21
d.broszeit
Unsere Gemeinschaft
wurde 1939 von Kl. Sr. Magdeleine gegründet und geht in ihrer
Spiritualität auf Charles de Foucauld zurück. Es gibt etwa 1300
Schwestern weltweit in über 60 Ländern. In Deutschland befinden sich
sieben Gemeinschaften in West und Ost, vornehmlich in größeren
Städten in sozialen Brennpunkten.
Unsere Sendung in der
Kirche: Jesus wurde vom Vater gesandt, um der Welt als Armer die Frohe
Botschaft zu bringen. Die Kleinen Schwestern haben in der Kirche den Auftrag,
das Heilsgeheimnis von Betlehem und Nazaret mit ihrem ganzen Leben
auszudrücken.
|
| aus der
Tonwerkstatt der kl. Schwestern |
Unser Schatz Betlehem: Gott offenbart sich in der Ohnmacht
und Schwachheit des neugeborenen Kindes. Unsere Gemeinschaft will das Zeichen
dieser Armut, Schwäche und Hingabe tragen, wie Jesus auf äußere
Macht verzichten und der Torheit der Liebe trauen. Sei Zeugin der
Zärtlichkeit Gottes, ein Hoffnungsschimmer mitten im Leid dieser Welt der
Gewalt und des Unrechts. (Kl.Sr. Magdeleine v. Jesus)
Unser Alltag Nazaret: Wie Jesus 30 Jahre lang in
Nazaret gelebt hat, verborgen, unbeachtet, mitten unter den Menschen, so sind
unsere Gemeinschaften dort, wo die Armen, die kleinen Leute sind.
Wir teilen ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen, ihre Hoffnungen und Leiden,
ihre Sehnsucht nach Gerechtigkeit und Frieden und die Freude am Geschenk
unserer gegenseitigen Freundschaft. Der gewöhnliche Alltag ist Ort der
Begegnung mit Gott.
Unsere Quelle das
Gebet: Gottes Angesicht suchen in der schweigenden Anbetung, im Hören
auf sein Wort, im gemeinsamen Gebet der Psalmen, in der Begegnung mit Menschen.
Die Mitte jeder Gemeinschaft ist die Gegenwart Jesu im eucharistischen Brot. Je
mehr unser Leben von der Danksagung, der Eucharistie dem Brot der
Mühsal und dem Wein der Freude geprägt ist, umso untrennbarer
ist unser Schicksal mit dem aller Menschen verknüpft.
Wie Sauerteig mitten in der Welt:
Wir verbünden uns mit denen, die sich bemühen, die Grenzmauern
zwischen den einzelnen Menschen und zwischen ganzen Völkern abzubauen und
möchten als Sauerteig der Einheit unter den Menschen
wirken.
Unser Leben in Gemeinschaft: Sich gegenseitig
mit den Schwächen und Fehlern annehmen, einander bereichern mit den Gaben
und Begabungen, miteinander immer wieder neu beginnen, das sind Bausteine
für unsere Gemeinschaft, die Ort der Gastfreundschaft und Herzlichkeit
sein möchte. In der Verschiedenheit unserer Kultur, unserer Herkunft,
unseres Denkens... ist Jesus unsere Einheit.
Nähere Informationen
finden Sie auf der Homepage der
Kleinen Schwestern Jesu
Kontaktadresse:
Kleine Schwestern Jesu
Eichwaldstr.
40
D-60385 Frankfurt/M.
Tel.: +49-(0)69-45 57 47
ksjesu
In Frankreich, aber auch an vielen anderen Stellen, lösten die
Kleinen Brüder und Kleinen Schwestern Jesu ein sehr großes Echo aus.
Zu dieser 'neuen' Spiritualität fühlten sich auch viele Priester
hingezogen. Sie standen aber im Diözesandienst und hatten dort ihren Ort.
Ihre missionarische Unruhe, ihre Arbeit im entchristlichten Milieu Frankreichs,
das Erleben von Menschen in den Elendsvierteln der Großstädte
verstärkten die Suchbewegungen, und so kam es langsam zur Konkretisierung
einer Gemeinschaft von Priestern, die aus der Spiritualität Bruder Karls
leben wollten.
Am 1. September 1955 wurde die 'Unio sacerdotalis'
(heutiger Name: Priestergemeinschaft Jesus Caritas) in Lourdes gegründet.
Ende der fünfziger Jahre fasste die 'Unio' Fuß in Deutschland und
Österreich. Die Mitglieder der Priestergemeinschaft wollen sich in keiner
Weise von ihren Mitbrüdern im Diözesanklerus absondern oder der
Verfügung durch den Bischof entziehen.
Weltweit gehören,
augenblicklich 3500 - 3600 Priester in 29 Ländern der Priestergemeinschaft
an. Seit der Karwoche 1997 bilden die Bruderschaften Österreichs mit etwa
60 Priestern eine eigene Region. In Deutschland gehören rund 450
Mitglieder (in der Hauptsache Priester, aber auch Diakone und Laien) zur
Priestergemeinschaft Jesus Caritas.
Charakteristische
Aspekte des Charisma von Charles de Foucauld
- in erster Linie die
Liebe zur Person Jesu, im Evangelium vernommen, in der Eucharistie
angebetet
- die universale Gemeinschaft mit den Laien, mit jedem Mensch
- der Wille, den Bedüftigsten nahe zu sein
- die Sorge um die
Entferntesten, die Ungläubigen, indem "das Evangelium durch das ganze
Leben verkündigt wird"
- die Wahl der "armen Mittel" in einer Welt, in
der nur Zweckmässigkeit zählt
- der Wille, der Kirche als
Diözesanpriester anzugehören, im Vertrauen vom Bischof abhängig
zu sein.
Die "Mittel", die sich die Gemeinschaft gibt
- Vor
allem das monatliche Treffen in kleinen beständigen Gruppen von 5-6
Priestern, um sich unter Brüdern zu treffen, füreinander zu sorgen,
sich frei zu äußern und sich brüderlich auszusprechen, um das
Beten zu lernen, um das in der Eucharistie zu feien, was das Leben der Menschen
von heute ausmacht.
- die tägliche private Gebetszeit,
- der
Wüstentag einmal im Monat,
- die jährliche Einkehrzeit,
- der
"Nazaretmonat" einmal, mindestens, im Laufe des Lebens.
Eine
regionale, überregionale und internationale Struktur regelt das Leben
der Gemeinschaft, wobei die legitimen Unterschiede berücksichtig werden.
Die Verantwortlichen, auf jeder Ebene, werden von ihren Brüdern für
eine Zeit von 6 Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist nicht möglich.
Der Bischof muss der Wahl zustimmen. Keiner jedoch verlässt seine
diözesanen Funktionen, um diese Verantwortung zu übernehmen.
Interkontinentale Versammlungen finden jedes sechste Jahr statt. Die
Gemeinschaft aktualisiert bei diesem Treffen ihr Leben in Treue zur Intuition
von Charles de Foucauld und sie wählt ihre internationalen
Verantwortlichen.
In Deutschland erscheint dreimal im Jahr ein
Rundbrief der Priestergemeinschaft, in dem interne Themen behandelt und
Informationen mitgeteilt werden.
Kontaktadressen:
Hermann Steinert
St. Nepomuk-Str. 11
D-97218 Gerbrunn
Tel.: +49-(0)931-70519018
hermann.steinert
Janko
Kristof
A-9072 Ludmannsdorf 1
ludmannsdorf
Leben der Sodalität
Die Sodalität versteht sich als
eine spirituelle Gemeinschaft von Christen, die über die ganze Welt
verstreut sind. Es sind Frauen und Männer, verheiratet, unverheiratet,
Priester, Ordensleute, die irgendwann in ihrem Leben vom Geheimnis der
Menschwerdung Gottes berührt worden sind und so wie Jesus von Nazaret in
dieser Welt ganz unspektakulär ihr Nazaret-Dasein leben wollen. "Nazaret"
stellt den Anspruch, dass persönliche Beziehungen nicht auf Kosten von
Strukturen zugrunde gehen dürfen. Jede und jeder ist eingeladen, seinen
Fähigkeiten entsprechend, der Menschwerdung Gestalt zu verleihen, so wie
es ihm vom Geist Gottes gegeben ist. Wesentlich auf diesem Weg sind
--Freundschaft, feinfühlender Respekt vor den anderen, ihren
Überzeugungen und ihrem Suchen nach ihrem Platz in dieser Welt
--
Engagement für eine soziale und spirituelle Weiterentwicklung der
Menschen
--Solidarität mit denen, welche die Einsamkeit als Last
erfahren, und mit denen die sich überfordert fühlen in einer
schnelllebigen, übertechnisierten Welt und
--die Meditation des
Evangeliums als Kraftquelle für ihr kontemplatives Leben inmitten dieser
Welt
In den alltäglichen Beziehungen die verborgene Gegenwart
Gottes in den Herzen der Menschen entdecken, trotz einer Welt voller Konflikte
und Zerrissenheit, trotz einer Welt, die ohne Gott auszukommen scheint; darin
wollen die Brüder und Schwestern ihren Blick schulen. Gott dort zu
begegnen, wo man ihn nach menschlichen Kriterien nicht mehr erwartet. Hierin
ist ihnen Charles de Foucauld ein sicherer Begleiter.
Gründung
und Entwicklung:
"Die Sodalität ist zu Lebzeiten Charles de
Foucaulds entstanden," so betont Louis Massignon (international anerkannter
Arabist und Islamologe) 1955 auf der Versammlung in Béni Abbes. In den
letzten Jahren seines Lebens, in denen Foucauld zu seiner vollen Identität
und spirituellen Reife gelangt ist, ruft er eine Association ins Leben, er
gründet die Unio. Massignon wird diese später Sodalität nennen.
Was ist das Wesentliche dieser letzten Jahre seines Lebens? In einem Brief
an Abbé Huvelin beschreibt Foucauld dies mit wenigen Worten: "Meine Zeit
ist aufgeteilt in Gebet, Beziehungen zu den Einheimischen und den Arbeiten an
der Tuareg-Sprache."
Um Mitglieder zu gewinnen reist Foucauld mehrmals nach
Frankreich. Er wollte Frauen und Männer begeistern, durch Freundschaft,
Liebe und Zurückhaltung das Evangelium zu verkünden.
Bei seinem
Tod zählte die Unio 49 Mitglieder. Er selbst hatte sich als 9. in die
Liste eingetragen. Louis Massignon ist auf dem 48. Platz zu finden. Massignon,
der sich Foucauld 1913 anvertraut hatte, fühlte sich nach dessen Tod
für dieses Vermächtnis verantwortlich. Es war ihm ein Anliegen, dass
das spirituelle Gut Foucaulds, so wie er es von ihm übernommen hatte,
beachtet und veröffentlicht wurde. Er war es, der René Bazin
(französischer Schriftsteller) beauftragte, Foucaulds Biographie zu
schreiben.
Wie ist die Sodalität organisiert?
Die
Sodalität ist keine Organisation im herkömmlichen Sinne. Sie ist
vielmehr ein spirituelles Netzwerk engagierter Christen, die offen sind
für das Wirken Gottes in ihren alltäglich gelebten Beziehungen.
Das Netz von Mitgliedern wird in den verschiedenen Sprachregionen von
sogenannten Koordinatoren begleitet und unterstützt. Diese verstehen sich
als Kontaktpersonen, als Verbindungsglieder unter den Brüdern und
Schwestern. Wer der Sodalität beitreten will, nimmt mit dem Koordinator
der jeweiligen Region Kontakt auf und klärt mit ihm seine
Beweggründe. Freundschaft ist die Basis für Kontakte und Treffen
unter den Mitgliedern. Regelmäßig verpflichtende Treffen sind nicht
vorgesehen. Jedes Mitglied jedoch weiß sich vom Gebet des spirituellen
Netzes getragen, das die Brüder und Schwestern bilden. Zweimal
jährlich erhalten die Mitglieder einen Rundbrief. Ihre Zahl ist inzwischen
auf ca. 900 gestiegen, dank Jean Francois Six (französischer Priester und
Schriftsteller). Er war über viele Jahre der einzige Koordinator der
Sodalität. Ihm wurde diese Aufgabe von Louis Massignon übertragen.
Als ausgezeichneter Foucauld-Kenner hat J.F. Six einen Großteil der
Korrespondenz Foucaulds ausfindig gemacht, geordnet, veröffentlicht und so
allen zugänglich gemacht.
"Die Briefe der Unio-Sodalität, die
informellen Begegnungen unter den Mitgliedern dienen dazu, dass wir
unsererseits schöpferisch tätig werden, so wie Charles de Foucauld es
getan hat. Er hat es auf keine perfekte, idealistisch, engelhafte Weise
realisiert, sondern menschlich und einfach, seinen Fähigkeiten und seinen
Fehlern entsprechend, so wie es ihm eben möglich war. Wir
unterstützen uns gegenseitig auf diesem Weg, der für jede und jeden
von uns einmalig und einzigartig ist: Nazaret in unserem Leben, dies will jeden
Tag aufs Neue gestaltet werden...
Der Geist treibt uns voran, das Leben des
auferstandenen Christus in die Welt zu tragen und wir sind in ganz besonderer
Weise beauftragt, zuerst zu denen zu gehen, die unserem Gott der Liebe am
entferntesten stehen" (J.F. Six, Januar 2004; aus einem Brief an die
Mitglieder).
Homepage:
http://www.sodalitaet-charles-de-foucauld.org/
Kontaktadresse für den deutschsprachigen Raum:
Christine
Lechner
München
+49-(0)89-1419136
chr.a.lechner
Als evangelisch lutherischer Zweig am großen Stamm der Familie
Charles de Foucauld leben Christen in Beruf, Familie und Kirchengemeinde,
Frauen und Männer, alleinstehend oder verheiratet als eine
Gemeinschaft in vielen Häusern. Immer wieder neu suchen wir nach
Wegen, die das Leben mit uns selbst und unserem Nächsten gelingen lassen.
Im normalen Alltag und Sonntag werden wir aufbauen und scheitern, Höhen
und Tiefen erfahren.
Das Losungsbuch der Herrenhuter Brüdergemeinde
ist das Wort, was in die Heilige Schrift führt und tägliche Leitlinie
ist. Es verbindet auch untereinander. Die Liebe zum Evangelium, zum Heiligen
Abendmahl, zum Gebet wird immer neu geweckt durch gemeinsame Treffen, sowie
durch einen Rundbrief mit Betrachtungshilfen.
Kontaktadresse:
Elisabeth und Norbert Hintz
Hauptstr.
13
D-27412 Wilstedt
Fax. +49-(0)4283-98 20 15
Norbert.Hintz