2010.04 : 2. Ökumenischer Kirchentag in München

oekt Logo orange jpgBeim 2. Ökumenischen Kirchentag sind die Gemeinschaften Charles de Foucauld gemeinsam mit der Kommunität Imshausen mit einem Informationsstand vertreten 

Unser Standmotto ist HOFFUNG TEILEN -- HOFFUNG (durch) TEILEN

Unsere Überlegung war, dass in einfachen Worten, in den "normalen" Begegnungen des Alltags und in einfachen Zeichen die vieldeutigen Erfahrungen des Alltags, der kleinen und der großen Welt eine hoffnungsvolle, friedensstiftende Deutung und Bedeutung erfahren können. Wir erinnern uns an Jesus Christus, der ca. 30 Jahre seines Lebens in Nazaret unter einfachsten Bedingungen im Milieu seiner Religion, seines Dorfes und der Welt der Arbeit gelebt hat. Die Orte und Ereignisse des Alltags, die Freude und Not seiner Zeit finden wir wieder in den Worten seiner Gleichnisse, die das Reich Gottes aufschließen und eine Tür öffnen für die Freude und die Hoffnung auf eine gewandelte Welt.

Die Mitglieder der Gemeinschaften Charles de Foucauld (Ordensgemeinschaften: Kleine Schwestern Jesu, Kleine Brüder Jesu, Kleine Brüder vom Evangelium, Säkularinstitut: Fraternität Jesus Caritas, Priestergemeinschaft Jesus Caritas, Laiengemeinschaften: Frauengemeinschaft Charles de Foucauld, Gemeinschaft Charles de Foucauld) versuchen in verschiedenen Lebensformen den Glauben im Alltag, in der Begegnung mit den Menschen in ihrem Umfeld zu leben und das ganze Leben in die Gottesbeziehung hineinzunehmen. Wegweisend ist dabei die Berufung von Charles de Foucauld , unter Menschen, die der direkten Verkündigung unzugänglich sind, "das Evangelium von den Dächern rufen durch sein Leben", wie Jesus in Nazaret mitten in der Welt für Gott da sein in Gebet und Opfer - und für alle Menschen ohne Unterschied, vor allem für die "Kleinen", in brüderlicher Liebe. Besonderes Augenmerk richten die Mitglieder dabei auf die einfachen Worte, Zeichen und Gesten menschlicher Begegnung.

Deshalb soll an unserem Stand die Hoffnung, die wir aus dem gelebten Glauben empfangen, in Form von Hoffnungsworten aus der Heiligen Schrift und unseren alltäglichen Erfahrungen mit den Besuchern unseres Standes geteilt oder von ihnen empfangen werden. Die Hoffnungsworte sind dazu sowohl als Gestaltungselemente unseres Standes präsent, als auch in Form von Wortkarten zum Mitnehmen, die verteilt werden.